Anleitung zum Gehegebau

1. Teil : Die Planung

Herzlichen Glückwunsch, ihr habt euch entschieden ein Garten-Außengehege für eure Kaninchen zu bauen. Das ist prima! Eure Zwerge werden es euch garantiert mit unzähligen, freudigen Hoppelsprüngen danken.

Doch bis es soweit ist, gibt es tatsächlich einiges im Vorfeld zu überdenken und auch zu entscheiden. Anhand des anschließenden Fragen-Kataloges könnt ihr euch Schritt für Schritt an eure individuelle Planung für eure Zwerge heran wagen.  

Wie wählt man den richtigen Standort aus?

Aus Erfahrung empfiehlt es sich das Gehege möglichst an einer Stelle aufzustellen von wo aus die Kaninchen schnell zu erreichen sind. Niemand hat wirklich lust im Platzregen bis an die hinterste Gartenecke zu laufen. Schön wäre es auch, wenn man die Zwerge direkt vom Wohnhaus aus überblicken könnte.

Doch was einerseits schön ist muss auch nicht gleichzeitig gut sein! Tatsächlich ist oft die ungeliebte hinterste Gartenecke die beste Alternative. Der Standort ist grundsätzlich nicht nach der Bequemlichkeit des Zweibeiners sondern nach der Sicherheit und Witterung der Umgebung auszurichten. Was bedeutet dies? Um den Zwergen einen sicheren Lebensraum zu bieten bedarf es nicht nur guten Materials, es muss auch gewährleistet sein, dass die kleinen Mümmelmänner möglichst für Außenstehende nicht sichtbar sind. Ein Platz neben einen angelegten Fußgängerweg oder einer befahrener Straße wäre daher ungeeignet. Leider macht die Kriminalität selbst vor Kleintieren nicht halt. Inzwischen gibt es nicht nur Pferde,- sondern auch Kaninchenripper! Doch auch ohne böse zu denken, schnell ist die Neugierde eines Nachbarkindes geweckt. Es kommt unbeobachtet vorbei, nur um sich die kleinen Zwerge einmal genauer aus der Nähe anzusehen oder gar zu streicheln und schwups vergisst es nach dem heimlichen Besuch die Gehegetür richtig zu verschließen........ 

Neben der Sicherheit ist aber auch genauso die allgemeine Witterung abhängig von der richtigen Standortwahl.. Worauf ist zu achten? Das Gehege sollte mit der Vorderansicht an einer windgeschützten Stelle stehen, denn Zugluft wird im allgemeinen schlecht vertragen. Das ideale Gehege, verfügt sowohl über ausreichend Sonnenplätze (besonders im Winter sehr wichtig), wie auch über genügend Schattenplätze. Eine gut gemeinte Dauerbestrahlung durch die Sonne hat schon so manchen Kaninchen sein leben gekostet. Merke: Sonne bzw. Hitze, wird von unseren Langohren viel schlechter als Kälte vertragen! Ein vorwiegend windgeschütztes Plätzchen neben einen Baum oder einer bestehenden Hecke wäre daher günstig. 

Wonach richtet man die Grundfläche aus?

Die Grundfläche richtet sich in erster Linie natürlich nach der Anzahl der Tiere, aber auch nach dem eigentlichen vorhandenen Platzangebot, dem Geldbeutel und dem ggf. behördlichen Bauauflagen.  Auf Empfehlung des Tierschutzbundes gilt nach wie vor als Mindestmaß  2-3 qm pro Langohr. Dieses ist individuell anzupassen. Faustregel aus Sicht der Kaninchen,  Größer ist niemals groß genug und geht daher natürlich immer.

Wonach richtet man die Gesamthöhe aus?

Als nächstes solltet ihr euch die Frage stellen, wie hoch das Gehege werden soll. .Aufgrund der erforderlichen Reinigungen empfehlt es sich das Gehege begehbar anzulegen. Es putzt sich nun einmal verdammt schlecht in gebückter Haltung. Zudem hat ein begehbares Gehege, auch viel mehr Stellmöglichkeiten anzubieten, die Luftzirkulation ist bedeutend besser und auch ein Besuch bei den Kaninchen macht viel mehr Spaß, da man direkt zu ihnen hinein gehen kann. Wer es gleich zu Anfang richtig machen möchte und dauerhaft Spaß an der Haltung von seinen Langohren haben möchte dem kann ich das wirklich nur ans Herz legen. Als einzigen Nachteil sind die höheren Kosten. Als guten Kompromiss könnte man die Gehegehöhe ja auch von der Körpergröße des Haupt- Kaninchenbetreuers ableiten, so wie in meinen Fall.. D.h das Gehege ist für mich bequem begehbar, mein Mann muss jedoch den Kopf einziehen....schmunzel....aber da zu 95% ich alleine die Betreuung durchführe, ist das absolut kein Problem, für die paar Ausnahmen, kann man sich auch einmal klein machen! Achtung, es empfiehlt sich aber nicht die Höhe eines Kindes anzusetzen, zum einen sind diese meist noch nicht ausgewachsen und zum anderen müssen sie sehr häufig auf die Hilfe der Eltern zurück greifen, denen nach ständigen Kopfstoßen die Lust an der Hilfestellung vergeht! Vorteil der Anpassung durch die Körpergröße: Ggf. Kostensenkung und ein besseres Gesamtbild im Garten, da der Bau dadurch sehr häufig filigraner erscheint. 

Welche Gehegeart darf es denn sein?

Gehege ist nicht gleich Gehege! Es gibt verschiedene Formen und Funktionen, daher ist es ratsam sich vor dem Bau mit den einzelnen Vor -und Nachteilen auseinander zu setzen. Man unterscheidet in der Regel von begehbaren Gehegen und Bodengehegen in verschiedenen Formen. Zum Thema begehbares Gehege hab ich alle positiven Merkmale schon aufgeführt. Ein Bodengehege hat wie der Name schon sagt eine geringere Höhe, Die Reinigung, die Versorgung und vor allen der Kontakt zu den Tieren ist gerade in der nassen und kalten Jahreszeit nicht sehr vorteilhaft. Ich kenne wirklich kaum jemanden der sich freiwillig bei Dauerregen nach draußen stellt um seine Kaninchen zu streicheln. Im Sommer hingegen ist ein Bodengehege sicherlich nicht das schlechteste. Bodengehege werden meistens nicht erhöht gebaut, sondern werden der allgemeinen Gartenhöhe angepasst., da sie ja möglichst unscheinbar und platzsparend wirken sollen. Bei erhöhten Niederschlag in Form von Regen oder Schnee kann dies aber auch schnell gefährlich werden. Vorteil Bodengehege.: Platzsparend, kostengünstig.

Persönlich halte ich jedoch ein Bodengehege für die dauerhafte Ganzjahreshaltung nur bedingt geeignet. Neben der Gehege-Art ist aber auch noch die Form entscheidend, soll es quadratisch, länglich, über einen Winkel verfügen? Oder darf es sogar eine Pyramide werden? Pyramiden kann man ebenfalls begehbar und auch als Bodengehege bauen. Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Tages, Sommer, Ganzjahres oder Kombigehege ?

Ein ganz besonderer Faktor ist auch die Festlegung des Wohnzeitraumes. Im Vorfeld sollte genau fest gelegt sein, ob die Wackenasen nur gelegentlich Tagsüber das Gehege nutzen um mal Frischluft zu schnuppern und um ein paar Grashalme zu naschen, oder ob sie es Saisonbedingt  z.B- von Mai bis SeptemberTag und Nacht, oder aber ob sie es soagr ganzjährig nutzen. Warum sollte das jetzt schon entschieden werden? Wo sind die Unterschiede?

Das Tagesgehege muss zwar gesichert sein, aber nicht so umfassend wie ein Gehege indem sich Kaninchen auch in der Nacht aufhalten.

Das Sommergehege hingegen muss zwar exakt gesichert werden, muss aber gegenüber einen Ganzjahresgehege nicht noch zusätzlich winterfest gemacht werden und wird meistens in seiner gesamten Bauform offener gestaltet., das betrifft das Dach, den Boden sowie auch die Gehegewände. Beim Sommergehege wird häufig das Dach nur teilweise verschlossen und die Gehegewände bestehen meistens zu 2/3 aus Draht. Bei einen Ganzjahresaußengehege wird hingegen mehr verschlossen, da wir nicht wie z.B in Spanien längere, gute Wetterperioden haben. Selbstverständlich kann man später am Gehege immer noch Baumaßnahmen ergreifen, aber das nachträgliche anbauen ist meistens viel umständlicher, daher sollte man sich wirklich vorher Gedanken über den Zeitraum der Unterbringung machen und daher das gröbste danach ausrichten. Bei einen Kombigehege spricht man enweder von einen Sommer o. Ganzjahresgehege mit einen zusätzlich gut oder weniger gut gesicherten angebauten Tagesauslauf oder von einen Ganzjahresgehege mit einer fest angebauten Einheit/ Gartenhaus. 

Boden - Wand und Dachgestaltung und welche Sicherheitsmaßnahmen sind  bei den jeweiligen Gehegearten notwendig?

Die jeweilige Gestaltung und Sicherheit sollte man grundsätzlich immer von der Nutzung des Geheges abhängig machen. 

 

1..  Sehr einfaches Boden-Tagesgehege unter Aufsicht :

Keine große Absicherung nötig, das einfache umzäunen des Gartenbodens reicht hierbei völlig aus. Dies kann man u.a. mit einfachen Holzleisten die man mit einfachen, günstigen Kaninchendraht umspannt hat oder mit variierbaren Gehege-Elemeten erreichen die man in jeden Bau oder Zoofachhandel erwerben kann.  Ein ggf. rausbuddeln würde unter Aufsicht sofort bemerkt werden, kleine Buddellöcher sind nach Bedarf zu flicken. Ein reinbuddeln von Fremdtieren ist bei menschlicher Aufsicht ziemlich unwahrscheinlich. Da Tagesgehege meistens über eine sehr geringe Mindesthöhe verfügen, sollte man gegen Greifvögel und Katzen zumindest ein Vogelnetz spannen. Das verhindert auch das hinüber springen der Wackelnasen. Da es  sich hierbei lediglich um ein Schönwettergehege handelt, ist keine weitere Überdachung das vor Regen schützt nötig. GGf könnte man anstatt des Vogelnetzes einen Teil mit einer Plane bespannen, aber Vorsicht es kommt da schnell zur Stauhitze daher ist es nur bedingt zu empfehlen. Größere, schwere Häuser sollten nur bedingt aufgestellt werden, diese müssen regelmäßig hoch genommen werden um mögliche Buddelstellen sofort flicken zu können. Abhilfe könnten eine paar vorher ausgelegte Holzfliesen schaffen auf die man das Haus stellt um ein buddeln schon im Vorfeld zu unterbinden. Vorsicht ist geboten, wenn das Haus zusätzlich über eine erhöhte Sitzfläche verfügt, denn von da aus lässt sich herrlich das umspannte Vogelnetz zerknabbern! Gegen die Sonneneinstrahlung schafft ein aufgestellter Sonnenschirm oder ein Sonnensegel schnelle Abhilfe.

Vorteile: Geringe Kosten, Platzsparend, meistens schnell ab und aufgebaut, meistens gut verschiebbar, und erweiterbar, Wiese kann beliebig nach Verträglichkeit geknabbert werden, ist es abgeerntet wird das Gehege einfach verschoben und es wird an anderer Stelle weiter genascht. 

Geeignet: Als gelegentliche Abwechslung zur Wohnungshaltung bei guten Wetter

Nachteile: Nur unter strenger Aufsicht nutzbar, selbst ein stündliches allein lassen wäre fahrlässig

2. Sommergehege:

Im Sommergehege leben die Wackelnase saisonbedingt vom Frühling bis zum Spätsommer, Mindesttemp. um die 10 + da die Zwerge über kein ausgebildetes Winterfell verfügen. Die Zwerge verbleiben dort Tag und Nacht. Der Boden muss komplett gesichert sein, es darf sich weder ein Kaninchen hinein buddeln, noch ein Fressfeind hinein buddeln. Am einfachsten erreicht man dies, wenn man eine Bodenplatte aus Zement gießt, oder alternativ das gesamte Gehege mit Hilfe von Kantsteinen, Platten oder Pflastersteinen auspflastert. Wer keinen Beton möchte, kann alternativ zu den vorher gesetzten Kantsteinen (bei der betonfreien Variante mindestens 50 cm im Erdreich versenkt) den Boden komplett ausheben und diesen mit mardersicheren, punktgeschweisten Draht auslegen. Dabei auch an die jeweiligen Seitenwände des Erdaushubes denken, diese müssen auch mit Draht versehen werden. Am besten legt man soviel aus, dass der Draht später über den aufgefüllten Boden noch gute 20 cm herraus ragt. Den Bodendraht kann man später mit den eigentlichen Gehegeelementen verbinden, so dass sich eine rund um Verschalung ergibt. Der ausgelegte Drahtboden kann nun  z.B. mit Erde auf der man Gras + Blumen ansät, mit einen Naturboden aus Hackschnitzeln oder auch mit Sand aufgefüllt werden. Selbstverständlich kann man den Boden auch splitten indem man einen Teil bepflastert und einen anderen Teil naturbelassen absichert wie beschrieben. Die Seitenelemente sowie das gesamte Dach wird mit mardersicheren, punktgeschweißten, feuerverzinkten Draht umspannt. Der Draht sollte die Mindeststärke von 1,0mm nicht unterschreiten, die Maschenweite sollte zwischen 10 und 19 mm liegen.  Ein Teil des Daches sollte zudem regenfest gestaltet werden, so dass die Zwerge immer einen trockenen Schlaf und Fressbereich haben. Auf der Wind und Wetterseite sollte zusätzlich ein Wind und Regen - Schutz angebracht werden. Das Sommergehege kann sowohl als Boden, als auch als Begehbares Gehege gebaut werden.

 

Vorteile: Artgerechte Kaninchen Haltung während der Saison.

Geeignet: Als Saisonunterbringung

Nachteile: Aufwand & Kosten je nach Gehegeart, Nutzung ist Temperaturabhängig wg. des fehlenden Winterfelles und die Tiere müssen langsam schrittweise, am besten stundenweise von drinnen nach draußen eingewöhnt werden. 

3. Ganzjahresgehege:

Im Ganzjahresgehege leben die Langohren das ganze Jahr über und sind somit allen Jahreszeiten ausgesetzt. Die Zwerge verbleiben dort 365 Tage , Tag und Nacht., Tag ein, Tag aus. Der Boden muss natürlich auch hier komplett gesichert sein, auch hier gilt, es darf nichts rein, es darf nichts raus! Dies gilt für oben, unten und allen Seiten. Aus hygienischer Sicht empfehle ich bei einen Ganzjahresgehege auf einen Naturboden zu verzichten. Während sich bei einen Sommergehege der Boden durch den Regen wenigstens teilweise regenerieren kann u.U die Grasnarbe neu angesaet und in Ruhe gedeihen kann, müsste man den Naturboden bei einen Ganzjahresgehege ständig unter großen Aufwand austauschen und erneuern. Gras und Wiese haben zudem nur eine kurzfristige Überlebenszeit und auf einen Matschboden haben weder die Wackelnasen noch deren Halter lust. Das Dach kann hier auch teilweise verschlossen werden, ich habe mich jedoch dazu entschlossen es ganzjährig voll zu verschließen und bin mit den Teddys immer sehr gut damit gefahren. Spätestens im Winter würde ich den offen stehenden Teil verschließen und da dieses stetige ran und abschrauben auch nervig sein kann, haben wir es gleich geschlossen. Einen Nachteil konnte ich dadurch nicht feststellen, da meine Gehege mit Strom und Licht versehen sind, kann ich auch ruhiger schlafen, wenn ich weiß dass die Stromleitungen keinen Regen ausgesetzt ist. Mögliche Dacheindeckungen sind Wellblech oder Wellplatten, Doppelstegplatten oder OSB-Platten mit Dachpappe oder Dachschindeln versehen. Die Ränder der Wellplatten und Bleche müssen gesondert gegen das eindringen von Mäusen, Mardern etc gesichert werden und bedürfen einer stetigen Kontrolle. Doppelstegplatten oder OSB liegen gleich bündig auf und bedürfen in der Regel keiner Nachbesserung. Bei Ganzjahresgehegen empfehlt es sich 1/2 bis 2/3 der Gehegeseiten zu verschließen, dabei an die Wind und Wetterseite denken! Verschlossen werden kann u.a. mit OSB Platten; Wellplatten -oder Bleche, Profilholz, Doppelstegplatten oder auch mit  Plexiglas-Scheiben, je nach Geschmack und Geldbeutel. Darauf achten, dass es im Sommer nicht zu warm ist! Im Winter kann man dann bei Bedarf die restlichen Elemente verschließen. Da bei uns an der Küste ein raues Klima herrscht bringen wir je nach Bedarf unseren Winterschutz an. Dieser kann durch weitere Elemente wie oben aufgezählt bestehen oder auch durch das anbringen einen stabilen Folie erzielt werden.  

 .

Vorteile: Dauerhafte, artgerechte Kaninchen Haltung mit Spaßfaktor, durch das regenabweisende Komplettdach hat auch der Halter Freude sich bei Regen im Gehege aufzuhalten und eine bequeme Sitzgelegenheit für ihn lässt sich zudem auch mühelos integrieren!

Geeignet: 365 Tage bei einen begehbaren Gehege!

Nachteile: Aufwand & Kosten & Wintersicherung & Wg. der frühzeitig einsetzen der Dämmerung empfiehlt sich auch über eine Beleuchtung nachzudenken.

4. a Kombigehege mit zusätzlichen ungesicherten Auslauf:

Im Kombigehege haben die Mümmelmänner bei Gelegneheit Abwechslung durch einen zusätzlichen Auslauf, der unmittelbar an das bestehende Gehege bei Bedarf ran gesetzt wird. Da dieser meistens nur spärlich gesichert ist sollte dies nur unter Aufsicht geschehen.

 

Vorteile: Zusätzlicher Auslauf = Abwechslung 

Geeignet: unter Aufsicht bei schönen Wetter.

Nachteile: ständige Überwachung

4. b Kombigehege mit zusätzlichen gesicherten Auslauf:

Im Kombigehege mit einen gesicherten Auslauf können die Kaninchen, tagsüber noch größere Hoppelsprünge vollbringen. Als gesicherten Auslauf bezeichnet man einen stabilen , nicht verschiebbaren Anbau ggf.aus Holzleisten der mit Draht bespannt wurde, der Boden und das Dach sind ebenfalls fest verdrahtet. Darüber befindet sich ein Naturboden. Da es sich nur um einen Tagesauslauf handelt, kann die Drahtstärke hierbei um Kosten zu sparen unterschritten werden, ein norm. Kaninchendraht wenn man nicht gerade am Waldrand wohnt würde u.U  auch ausreichen ist aber genaustes abzuwägen. Keinesfalls wäre unmantelter Draht zu entfehlen, dieser wird brüchig und unstabil und wir zudem oft angeknabbert was nicht gerade gesundheitsfördernd ist. 

 

Vorteile: Zusätzlicher Auslauf = Abwechslung + ggf. Erweiterung der Speisekarte durch Wiesenfütterung.

Geeignet bei gelegentlicher Aufsicht bei schönen Wetter, da kein Regenschutz

Nachteile: keine

4. c Kombigehege mit zusätzlichen festen Anbau.

Im Kombigehege mit einen festen Anbau in Form eines Holzgerätehauses, Gartenhäuschens etc. leben Kaninchen wie in einen Königreich! In der Regel wird hier ein Ganzjahresaußengehege mit einen festen Anbau verbunden. Durch eine eingebaute Katzenklappe können die kleinen Hoppler selbstständig zu jeder Tag und Nachtzeit entscheiden ob sie lieber im warmen oder an die Frischluft mögen.  

 

Vorteile: immer trockener, wärmeisolierter Dauer-Winterschutz vorhanden

Geeignet: ohne Aufsicht 365 Tage bei Niedrigtemperaturen

Nachteile: im Hoch-Sommer kommt es in den Gartenhäuschen zu unermesslichen hohen Temperaturen. Es ist während des Tages daher nicht nutzbar, da Kaninchen keine Hitze vertragen,  der Zugang nach draußen darf daher nicht versperrt sein und muss kontrolliert werden.

Anmerkung: Eine alleinige Haltung in einen Gartenhaus ohne angrenzenden Gehege ist zwar machbar, aber nur dann bedingt empfehlenswert, wenn es zusätzlich isoliert/gedaemmt wird um Hitze und auch Kälte abzuhalten; Zusätzlich sollte auch über einen Luftabzug nachgedacht werden. Für mich kommt eine solche Haltung nicht in Frage denn Kaninchen könnten unter einen geringeren  Aufwand + kleinerer Kostenbeteiligung unter besseren Bedingungen im Haus , z.B über ein Zimmergehege gehalten werden.. Die Tiere haben ja generell nichts von der Außenhaltung wenn sie nur im Gartenhaus eingesperrt sind ohne jeden Zugang zum Garten.  

Meine lieben Freunde, nun qualmen euch sicherlich die Ohren. Ich empfehle euch die Dinge zunächst ruhen zu lassen, geht dann in euren Garten, schaut euch in Ruhe um und überlegt was machbar ist und was für euch am besten geeignet und realisierbar ist. Wenn ihr soweit seit, dann seit ihr bereit für den nächsten Schritt auf der kommenden Seite....

Sollte ich an dieser Stelle einen wichtigen Punkt vergessen haben, scheut euch nicht es mir mitzuteilen, es könnte anderen helfen. Gerne werde ich eure Änderungen/Vorschläge mit aufnehmen!

Update:10..09.2017

hasen-0060.gif von 123gif.de
Besucherzaehler